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Glauben nach dem Holocaust

Wie kann Gott das zulassen? Warum greift er nicht ein und macht diesem furchtbaren Geschehen ein Ende?“ Diese Frage wurde und wird seit Jahrtausenden von Menschen in bedrängenden Situationen immer wieder gestellt, aber nie so eindringlich und so verzweifelt wie während der Jahre des sogenannten „Dritten Reiches“ in Deutschland, als 6 Millionen jüdische Menschen auf unvorstellbar grausame Weise ermordet wurden. Wie sollte man noch an einen allmächtigen, guten und helfenden Gott glauben können, an einen Gott, der Gebete hört, wo er doch das millionenfache Schreien der in die Ghettos Gepferchten und dort der Verelendung Preisgegebenen, der vor die Erschießungskommandos Gezerrten und in die Gaskammern Getriebenen nicht erhört hat, wo er doch all dieses furchtbare Geschehen nicht verhindert hat, ja ihm scheinbar bis zum schrecklichen Ende freien Lauf ließ?

Ja, unsere Frage muss um der Wahrheit willen noch einen Schritt weitergehen: Hat Gott den Holocaust vielleicht nicht nur zugelassen, sondern hat er vielleicht sogar selbst aktiv eingegriffen, um vieles aus dem Weg zu räumen, was den Fortgang des mörderischen Geschehens hätte hindern können? Manches scheint darauf hinzuweisen. Die Zeitgenossen Hitlers wunderten sich über dessen „Fortüne“, wie sie es nannten, sein geradezu unglaubliches „Glück“, dass ihm entgegen allen politischen Erfahrungen fast alles gelang, was er begann. Trotz seiner oft haarsträubend dilettantischen Vorgehensweisen häufte er Erfolg auf Erfolg, gelang ihm auf politischen und militärischen Gebiet nahezu alles, was die jeweiligen „Fachleute“ für unmöglich gehalten hatten. Das machte einen großen Teil seiner Popularität aus und das bestärkte immer wieder den Glauben weiter Teile der Bevölkerung, dass der „Führer“ geradezu unfehlbar sei. Alle Attentatsversuche (durch die man vielleicht noch das Schlimmste hätte verhindern können) scheiterten, obwohl sie von den Beteiligten unter Einsatz ihres eigenen Lebens vorbereitet und durch geführt wurden.

Die politischen Ereignisse bis zur Schlussphase des Zweiten Weltkrieges, machen diese Frage (wenn man denn überhaupt noch an der Existenz Gottes festhalten will) drängend und bedrängend: Hat Gott den Holocaust vielleicht sogar gewollt? Diese glaubenserschütternde Frage prägt das Judentum nach dem Holocaust, bis heute.

Wer jetzt als Christ die Frage nach einem Glauben auf dem Hintergrund des Holocaust mit der jahrhundertealten, falschen und bibelwidrigen These beantworten will, dass die Juden wegen ihrer Schuld als „Gottesmörder“ von Gott für immer verworfen und unter Strafe gestellt seien (und der Holocaust wäre eben ein Teil dieser Strafe), der hat nichts, aber auch gar nichts verstanden von dem, was beim Tod und bei der Auferstehung Jesu wirklich geschah1, nichts von der Botschaft der Bibel im Alten und im Neuen Testament, nichts von dem Gott, der sich in der Bibel offenbart hat, und nichts vom Wesen und von der Situation der christlichen Kirche in dieser Welt. Hier sei die Fragwürdigkeit dieser Einstellung nur an einer einzigen Stelle angedeutet: Welche Hoffnung auf die trotz aller eigenen Schuld bleibende Treue Gottes könnte denn die Christenheit noch haben angesichts ihrer eigenen zweitausendjährigen Geschichte und all dessen, was da an Schuldhaftem geschah, wenn sie davon ausgehen müsste, dass Gott Israel wegen seiner Schuld trotz aller Zusagen und Verheißungen verworfen hätte! Wenn die Kirche sagt, „Gott hat Israel verworfen“, spricht sie ihr eigenes Todesurteil vor dem Richterstuhl Gottes!2 Oder will man etwa glauben, dass die Schuld der Kirche (trotz Kreuzzügen und 30-jährigen Kriegen, trotz Judenverfolgung, Inquisition und Hexenwahn ...) um so vieles geringer wäre als die Schuld Israels?

Wer nun die alte, längst überholte und doch oft noch populäre Vorstellung hervorholt, Gott und Satan würden eine Art „Gotteskampf“ ausfechten und alles, was uns hier auf Erden begegnet, Gutes und Böses, wären nur die irdischen Auswirkungen dieses Kampfes der Himmelskräfte und im „Dritten Reich“, im Zweiten Weltkrieg und im Holocaust, da hätte eben mal Satan für einige Zeit die Oberhand gehabt in diesem Kampf, der muss sich sagen lassen, dass die Bibel im Alten und im Neuen Testament so einem „Dualismus auf Augenhöhe“ von Gott und Satan eindeutig widerspricht. Ob es uns gefällt oder nicht, Gott allein ist Herr über alles Geschehen in seiner ganzen Schöpfung.

So bleibt uns diese Frage: Ist nach diesen zwölf Mord-Jahren (1933-1945) ein Glaube an einen „guten Gott“ überhaupt noch möglich? Wenn man in Yad Vaschem, der Holocaustgedenkstätte in Jerusalem, in dem abgedunkelten Raum zur Erinnerung an 1,5 Millionen getötete jüdische Kinder steht und hört, wie eine monotone Stimme in endloser Folge die Namen von ermordeten Kindern vorliest und wenn man dabei noch einige der Bilder und Dokumente aus der großen Ausstellung vor Augen hat, die ja nur vage andeuten können, wie diese Kinder ums Leben kamen, und die doch etwas von dem Schrecklichen erahnen lassen, das sie erleben und erleiden mussten, bevor sie starben, dann möchte man schreien: „Nein, unmöglich, einen guten Gott, der den Verfolgten hilft und den Schwachen beisteht, den kann es nicht geben!“ Nein, es gibt keine Antwort auf die Frage „wie kann Gott so etwas zulassen?“. Und es gibt keine Antworten, die den Holocaust als von Gott zugelassen (oder gar gewollt!) erklärbar oder gar irgendwie Sinn-voll erscheinen lassen. Aber Fragen gibt es - und darf es geben. Nur fragend können wir uns dem Ungeheuerlichen nähern.

Eine erste Frage betrifft gar nicht das Judentum selbst, sondern uns als Christen: Die Täter des Holocaust waren ja, zumindest dem Namen nach, zum großen Teil Christen gewesen, und eine jahrhundertelange Kette aus christlich-theologischen Vor- und Fehlurteilen war es, die den geistigen Boden für ihr Handeln bereiten half. Wäre es da ohne die ungeheure Last der Mitschuld am schrecklichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte heute möglich, dass der Glaube der Kirche, dass die christliche Tradition und Theologie nun allmählich ihre antijüdischen Grundhaltungen (z. B. die Ersatztheologie oder die Beschuldigung der Juden als „Gottesmörder“) zu überwinden beginnt? Ich vermute, nein. Ich vermute, dass die meisten Kirchen ohne die Erschütterung durch den Holocaust auch heute noch unerschütterlich an ihren antijüdischen Vorurteilen festhalten würden. Wer aber jetzt im Umkehrschluss aus der Frage eine Behauptung macht und sagt: „Der Holocaust war nötig und von Gott zugelassen, um die Kirche zu einer neuen, bibelgemäßen Haltung gegenüber dem Judentum zu führen“, der redet unbedacht und unzutreffend, denn solches Umdenken wäre ja auch ohne diese schreckliche Erfahrungen, allein aus der Treue und dem Gehorsam gegenüber der Botschaft der Bibel Alten und Neuen Testaments möglich und notwendig gewesen. Vielleicht müsste unsere Frage heute ganz anders lauten: Wie können wir als Christen in Deutschland heute dazu beitragen, dass christliche Theologie und Lebenspraxis nicht mehr vom Gefühl der Überlegenheit des Christentums gegenüber dem Judentum bestimmt werden, sondern mehr und mehr von der Überzeugung und Herausforderung der Einheit des Gottesvolkes Alten und Neuen Testaments?

Eine zweite Frage: Vor der „Machtübernahme“ der Nationalsozialisten (1933) und der dann immer bedrängender werdenden Judenverfolgung in Deutschland und Europa gab es zwar schon eine jüdische Bevölkerung in „Palästina“ und Einwanderung aus Europa ins "Heilige Land", die aber blieben zahlenmäßig relativ gering. Wäre es ohne die Schrecken des Holocaust möglich gewesen, dass in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts eine große Anzahl von Juden nach Israel, in das Land der Verheißung, ausgewandert wäre? Ich vermute, nein. Ich vermute, dass es bei einer relativ geringen Anzahl von Aktivisten und Idealisten geblieben wäre, die nie ausgereicht hätte, einen jüdischen Staat im Land ihrer Väter zu gründen und gegen alle Angriffe zu verteidigen. Wer aber nun im Umkehrschluss behauptet: „Der Holocaust war notwendig und von Gott zugelassen, um die Juden in großer Zahl nach Palästina zu treiben“, redet leichtfertig und gefährlich, denn es könnte so klingen, als wolle man den Holocaust nachträglich auf fromme Weise rechtfertigen. Der Holocaust hat ja in Wirklichkeit dazu beigetragen, die Zahl der Juden in der Welt und vor allem in Europa, die nach Israel hätten auswandern können, dramatisch zu reduzieren! Außerdem wäre es von der jahrhundertealten Sehnsucht der Juden her („nächstes Jahr in Jerusalem ...“) durchaus denkbar, dass im europäischen Judentum allein im Blick auf die Verheißungen Gottes und ohne äußeren Druck eine Aufbruchstimmung hin zur Neubesiedlung des „Heiligen Landes“ hätte entstehen können. Vielleicht müsste unsere Frage ganz anders lauten: Wie können wir als Christen in Deutschland heute dazu beitragen, dass auch heute noch Juden aus verschiedensten Ländern in das Land ihrer Väter heimkehren können und dass diese Einwanderer (und vor allem die dort noch lebenden Holocaustopfer) in Israel ohne äußere Not leben können?

Eine dritte Frage: Nach dem Holocaust und nach der Gründung des Staates Israel (1948) sind Juden aus Eoropa und aus vielen islamisch beherrschen Ländern nach Israel eingewandert (bzw. dorthin vertrieben worden). Wäre es denkbar, dass Juden so verschiedener Herkunft und Prägung auch bereit und fähig gewesen wären, dort ein geeintes Volk mit gemeinsamer Sprache, mit gemeinsamer Identität und einem starken Bewusstsein der Zusammengehörigkeit zu bilden (z. B. die intellektuellen Juden aus dem Bildungsbürgertum Mitteleuropas zusammen mit den chassidischen Juden Osteuropas und den orientalischen Juden aus den Ländern Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens ...) ohne die Erfahrung des Holocaust, wo unterschiedslos jedes Jude-sein unabhängig von Alter, Herkunft, Sprache, Kultur, Bildung, Glaubensweise ... als todeswürdiges Verbrechen galt? Ich vermute, nein. Ich vermute, dass die Sprengkraft der unterschiedlichen kulturellen Prägungen und Lebensstile eine entstehende jüdische Gesellschaft in Israel in Stücke gerissen hätte. Und wieder muss man hinzufügen: Der Umkehrschluss „Der Holocaust war notwendig und von Gott zugelassen, um in dessen Glut die Reste des Judentums zur Einheit des Volkes Israel zu­sam­men­zuschmieden“, greift zu kurz und denkt zu eindimensional. Die Einheit des jüdischen Volkes im verheißenen Land wäre auch durch die gemeinsame Hingabe von Juden aller Herkunft und Prägung an die Liebe Gottes möglich gewesen, die ihnen zusagt (Jer 31,3): Ich habe dich (das Volk Israel) je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen, aus lauter Güte. Vielleicht müsste unsere Frage ganz anders lauten: Wie können wir als Christen in Deutschland heute dazu beitragen, dass jüdische Einwanderer mit verschiedenem kulturellen und religiösen Hintergrund noch besser in die Gesellschaft des Staates Israel integriert werden können?

Eine vierte Frage zielt nicht nur auf die Vergangenheit und den Holocaust, sondern darüber hinaus auch auf unsere Gegenwart: Stellen wir uns vor, die Juden, die nach Israel (bzw. vor 1948 nach „Palästina“) ausgewandert waren, wären dort in eine befriedete und aufnahmebereite Situation gelangt, und es hätte keine existenzbedrohende Feindschaft aus den sie umgebenden islamischen Staaten gegeben. Wäre es vorstellbar, dass dann dort eine jüdische Gemeinschaft entstanden wäre, die nicht schon bald in eine unübersehbare Vielzahl weitgehend isolierter ethnischer, religiöser und sozialer Gruppen und kulturell getrennter Milieus zerfallen wäre? Oder anders ausgedrückt: Ist die äußere Feindschaft der islamischen Nachbarstaaten die Klammer, die den inneren Frieden im Staat Israel stabilisiert und die Gesellschaft zusammenhält? Oder noch einen Schritt weitergehend: Wäre es von Gott her gesehen möglich, dass der äußere Druck der Bedrohung nachlassen könnte, wenn die innere Integration und Einheit aller Juden in Israel (bei aller bleibenden Verschiedenheit ihrer kulturellen und religiösen Prägung) auf der Grundlage ihrer gemeinsamen und biblisch begründeten jüdischen Identität wesentlich vorankommen würde? Auch hier muss man davor warnen, einen einzigen Teilaspekt, wie er hier angedeutet wurde, zu dem einen und allgemeingültigen Erklärungsmuster zu machen. Jede einfache Antwort ist, wenn es um den vergangenen Holocaust oder um den gegenwärtigen israelisch-palästinensischen Konflikt geht, eine falsche Antwort. Aber die Frage muss erlaubt sein. Vielleicht müsste auch unsere Frage zu diesem Aspekt ganz anders lauten: Wie können wir als Christen in Deutschland (und weltweit) heute dazu beitragen, dass Israel jetzt und in Zukunft in anerkannten Grenzen und in Sicherheit leben kann und dass dort jüdische Menschen mit sehr verschiedenen ethnischen, kulturellen, bildungsmäßigen, religiösen … Prägungen und Zielvorstellungen zur Einheit des ersterwählten Gottesvolkes in versöhnter Verschiedenheit zusammenwachsen?

Die Frage nach den Hintergründen, Motiven und Absichten beim Handeln Gottes können wir uns nicht selbst beantworten, denn es liegt weit außerhalb unserer Möglichkeiten, darauf gültige Antworten zu finden. Vielleicht sollten wir angesichts des Holocaust nicht fragen, ob es einen „guten Gott" gibt, sondern, wie es geschehen konnte, das sich das Gute im Menschen, das Gott selbst in ihn hineingelegt hat, so ins Gegenteil verkehrt hat, dass ein so unfassbares und unmenschliches Handeln möglich wurde.3 Nicht Gott, sondern gottlose Menschen mit einer gottwidrigen Ideologie haben den Holocaust geplant, organisiert und durchgeführt.4 Dass Gott nachträglich aus manchem Bösen auch Gutes hat werden lassen, rechtfertigt nicht die böse Tat.

Wichtige Fragen müssen heute neu gestellt werden. Eine von ihnen sollte heißen: Gibt es erkennbare persönliche, psychologische, soziale, politische, weltanschauliche und religiöse Schritte auf dem Weg in die Unmenschlichkeit? Und wie könnte man sie aufhalten, wenn man sie irgendwo im Gange sieht? Diese Frage ist uns nicht verwehrt! Im Gegenteil: Die menschlichen Hintergründe und Abgründe des Holocaust (und ebenso der gegenwärtigen Unrechtssysteme überall auf dieser Erde) müssen erforscht und aufgedeckt werden. Die Frage nach dem Glauben angesichts des Holocaust heißt nicht „gibt es Gott?“, sondern: „Was ist der Mensch und wie kann er und die Menschheit als Ganzes zu dem werden, was sie sein sollen: Ebenbild Gottes?“5

Als Nachtrag möchte ich noch zwei Fragen stellen, die mich nicht loslassen und mich selbst erschrecken. Zum einen: Kann es sein, dass Gott in den ersten Jahrzehnten des Zwanzigsten Jahrhunderts mit großer Trauer und blutendem Herzen auf das Judentum in Europa schaute und sah: „Wenn ich mein ersterwähltes Bundesvolk, das ich so sehr liebe, dort den Mächten der Gottlosigkeit und der Assimilation überlasse, die es immer mehr in ihren Bann ziehen und denen es sich freiwillig hingibt, so werde ich drei Viertel des europäischen Judentums verlieren. Wenn ich es den Mächten des Antisemitismus und des Juden-Hasses überlasse, so werde ich die Hälfte verlieren, aber auf welch furchtbare Weise! Welch schreckliche Alternative! Aber sie wollen sich nicht zu mir bekehren, dass ich ihnen helfe. Was soll ich tun?“

Zum zweiten: Kann es sein, dass Gott heute im zweiten Jahrzehnt des einundzwanzigsten Jahrhunderts mit großer Trauer und blutendem Herzen auf das Christentum in Europa schaut und sieht: „Wenn ich mein hinzuberufenes Bundesvolk, das ich so sehr liebe, dort den Mächten der Gottlosigkeit und des Materialismus überlasse, die es immer mehr in ihren Bann ziehen und denen es sich freiwillig hingibt, so werde ich drei Viertel des europäischen Christentums verlieren. Wenn ich es den Mächten der widergöttlichen Ideologien und des antichristlichen Hasses überlasse, so werde ich die Hälfte verlieren, aber auf welch furchtbare Weise! Welch schreckliche Alternative! Aber sie wollen sich nicht zu mir bekehren, dass ich ihnen helfe. Was soll ich tun?“

1Siehe den Themenbeitrag „Gesetz oder Liebe?“ Abschnitt 3 „Warum musste Jesus am Kreuz sterben?“

2Siehe den Themenbeitrag „Juden und Christen“

3Siehe den Themenbeitrag „Adam, wer bist du?“ .

4Siehe den Themenbeitrag „gut und böse“, Abschnitt 3.2 „Das böse System“. Siehe den Themenbeitrag "Hitlers Kampf".

51. Mose 1,27: Und Gott schuf den Menschen (oder das Menschsein) sich zum Bilde.

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