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Leben und Frieden: Grundzüge einer Gesellschafts- und Friedensdiakonie

Bereich: Herausforderungen der Gegenwart

Thema: Europa und die Flüchtlingskrise

Beitrag: Die Strategie (Bodo Fiebig 2017- )

Die Frage ist: Wie schaffen es die kleinen und großen Diktatoren und Machthaber, die kleinen und großen Ausbeuter und Sklavenhalter der Erde ganze Völker so in ihre Gewalt zu bringen, dass diese (oft mit geradezu rauschhafter Begeisterung) deren Pläne und Gewalttaten unterstützen, obwohl die meisten von ihnen objektiv gesehen nur Nachteile davon haben? Wie können sie Menschen so in Bewegung setzen, dass sie ihrem persönlichen Gewinn an Macht und Reichtum dienen, auch wenn dadurch Millionen von Menschen in Not gestürzt und in die Flucht getrieben werden? Die Mittel dazu sind einfach und erprobt: Das erste dieser Mittel ist selbstverständlich: Teilhabe der „Helfer“ an Macht und Gewinn. Das zweite ist überraschend, aber mindestens ebenso wirkungsvoll: Entzünden und Schüren einer Sucht nach Bestätigung der eigenen Überlegenheit in weiten Teilen der Bevölkerung gegenüber bestimmten Minderheiten.

1 Teilhabe der Helfer

Politische, wirtschaftliche und weltanschaulich-religiöse Macht liegen fast immer nur in den Händen von einigen Wenigen (jedenfalls dort, wo die Machtausübung nicht durch allgemein anerkannte demokratische Regeln ausbalanciert ist). Und diese Wenigen achten sorgfältig darauf, dass die große Mehrheit der Menschen davon ferngehalten wird. Allerdings: Die politische und wirtschaftliche Macht dieser Wenigen kann nur dann erhalten und gesteigert werden, wenn sie die große Mehrheit der Menschen auf ihrer Seite und zu ihrer Verfügung hat. Man muss also den Vielen das Gefühl (und manchmal auch die reale Erfahrung) geben, dass sie, wenn sie die Macht der Mächtigen stützen, selbst Teilhaber werden an der Macht und dass sie, wenn sie den Reichtum der Reichen vermehren, selbst teilhaben an deren wirtschaftlichen Potenz und Gewinn. In jedem totalitären System (das gilt für wirtschaftlich-finanzielle oder weltanschaulich-religiöse Systeme genau so wie für politische) gibt es die „Helfer“ und „Helfershelfer“, welche die „Drecksarbeit“ für die Mächtigen und Reichen übernehmen, um selbst ein wenig abzubekommen von der Macht der Mächtigen und den Reichtum der Reichen.

2 Sucht nach Überlegenheit

Freilich: Würden nun diejenigen, die nach mehr Macht und Reichtum streben, solche „Teilhabe an der Macht“ einigermaßen konsequent verwirklichen, müssten sie ihre eigene Macht mit vielen teilen und das würde ihren möglichen Zugewinn an Macht und Reichtum erheblich schmälern. Menschen und Gruppen, die ihre Machtspielräume erweitern wollen, versuchen deshalb, den Vielen in ihrem Volk etwas bieten, das sich anfühlt wie Macht und Gewinn, ohne dass die Betroffenen merken, dass sie nur einen billigen Ersatz geboten bekommen. Dieser Macht-Ersatz ist ein Gefühl der Überlegenheit (über andere), das die Realität ihrer Abhängigkeit und Unterwerfung (unter die Macht der Mächtigen) überdeckt.

Dazu muss man (aus der Sicht der Machthaber) die „Masse“ der Menschen in zwei Gruppen einteilen: Eine Mehrheit, die sich mit den Machthabern (bzw. den nach Macht Strebenden) identifiziert und die sich „überlegen“ fühlen soll und eine Minderheit, die als nicht zugehörig, fremd, minderwertig und schädlich abgestempelt und abgelehnt werden soll ( wie es z. B. mit den Juden in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus geschah). Dieses Gefühl der Überlegenheit kann sich dabei auf ganz verschiedene Bereiche beziehen: Politische und militärische, wirtschaftliche und finanzielle, kulturelle und intellektuelle, moralische und religiöse … Überlegenheit. Dabei ist nur das Gefühl und Bewusstsein der Überlegenheit entscheidend, nicht eine tatsächlich überlegene Qualität. Ein Beispiel: Der Literaturwissenschaftler Professor Victor Klemperer, der als Jude die Naziherrschaft in Deutschland zwischen 1933 und 1945 überlebte, beschreibt Szenen, die auf geradezu lächerliche Weise zeigen, mit welchem Bewusstsein haushoher kultureller Überlegenheit manche (geistig oft recht minderbemittelte) Nazi-Schergen auf ihn, den „jüdischen Untermenschen“ herabblickten (und entsprechend handelten). Nur auf das Gefühl der Überlegenheit kommt es hier an, die Realität spielt dabei keine Rolle.

Dieses Gefühl der Überlegenheit ist wie eine Droge, die Menschen in einen irrationalen Rauschzustand versetzen kann, in welchem sie zu Taten fähig werden, die sie, wenn der Rausch verflogen ist, selbst kaum mehr für möglich halten. Die Sucht nach immer neuer Bestätigung der eigenen Überlegenheit, die sich fast zwangsläufig in Akten der Herabwürdigung und Unterdrückung anderer äußert, zeigt die Hohlheit dieser „Ersatzbefriedigung“.

Am wirkungsvollsten ist das eingeredete Gefühl der Überlegenheit dann, wenn man es einer Gruppe einredet, deren Angehörige sich aktuell als die Verlierer einer Entwicklung empfinden. Man sagt dann: „Eigentlich seid ihr ja die Besseren, Fähigeren, Höheren, denen die Führung und die Macht und der Besitz zusteht, aber die anderen (die Angehörigen der Minderheit) die sind schuld daran, dass euch vorenthalten wird, was euch rechtmäßig zusteht.“ Wenn diese Selbstwahrnehmung als „eigentlich“ Überlegene, denen zu Unrecht etwas genommen oder vorenthalten wird, bei einer bestimmten Gruppe angekommen und verinnerlicht ist, kann sie von außen kaum mehr in Frage gestellt oder gar überwunden werden.

Bezogen auf die gegenwärtige „Flüchtlingskrise“ wirkt sich das bewusst hochgezüchtete und gesteuerte „Gefühl der Überlegenheit“ doppelt aus: Einmal in den Herkunftsländern, wo z. B. schwerbewaffnete Milizen und selbsternannte „Glaubenskrieger“ als die allein „Rechtgläubigen“ und zum Glaubenskampf berufenen, furchtbare Verbrechen an den „Ungläubigen“ oder „Falschgläubigen“ begehen und so Millionen Menschen in die Flucht treiben (z. B. in Syrien und im Irak).

Das Gefühl der Überlegenheit wirkt sich aber nicht nur in den Herkunftsländern der Flüchtlinge aus, indem es dort Angehörige der Minderheiten in die Flucht treibt, sondern auch in den Aufnahmeländern. Das scheint zunächst einmal überraschend, ist aber doch erklärbar: In einer Situation, in der auch Angehörige der (politischen, ethnischen, religiösen ...) Mehrheit gefährdet sind (z. B. in Bürgerkriegssituationen wie in Syrien, Somalia, Afghanistan …) machen sich zunehmend auch Angehörige der Mehrheit auf die Flucht und: sie nehmen ihr Gefühl der Überlegenheit mit. In den Aufnahmeländern bilden sie dann oft Parallelgesellschaften, in denen sie das Bewusstsein ihrer Erwähltheit und Überlegenheit noch intensiver pflegen als in der Heimat. Das Gegenüber ihrer Ablehnung, dem sie sich überlegen fühlen, ist nun allerdings nicht mehr nur die Minderheit in ihrer eigenen Gesellschaft, sondern auch die Mehrheit der Gesellschaft im Aufnahmeland. Das hat seine Folgen: Während Asylanten, die in ihrer Heimat Angehörige einer verfolgten Minderheit waren, sich in der Regel schnell und ohne Probleme in die neue Umgebung und Gesellschaft integrieren, wird da, wo sich solche Empfindungen der Überlegenheit festgesetzt haben, Integration praktisch unmöglich. Das kann so weit gehen, dass radikale Zirkel von Flüchtlingen im Gastland versuchen, durch terroristische Angriffe ein Klima der Verunsicherung zu erzeugen, weil sie meinen, dazu berufen zu sein, (zumindest langfristig) eine (politische, kulturelle, religiöse …) Vorherrschaft im Gastland (z. B. ein „Kalifat Europa“) erkämpfen und errichten zu müssen.

Als Reaktion auf solche Erscheinungen bilden sich nun auch in den Aufnahmeländern Massenbewegungen Unzufriedener (egal ob mit „rechts“- oder „links“-lastiger Ideologie verstärkt) die ein vergleichbares Überlegenheitsgefühl pflegen: „Wir sind doch eigentlich die Herren in diesem Land, wir müssen uns dem Ansturm der Fremden, Kulturlosen, ja Kulturzerstörenden entgegenstemmen.“ Die Gruppe jener Flüchtlinge, die sich schon im Herkunftsland als die „Erwählten“ und „Überlegenen“ empfunden haben, erzeugt fast automatisch ihre Parallele, ihr (fremdenfeindlichen) Spiegelbild im Gastland, in Form von Gruppen, die darauf bestehen, dass alle Flüchtlinge eine potenzielle Gefahr darstellen. Wobei es ja nicht so ist, dass das sogenannte „Abendland“ keine Werte hätte, die zu verteidigen sich lohnen würde. Aber man kann eben nicht die Werte der Humanität, die aus dem jüdisch-christlichen Nährboden der europäischen Geschichte herausgewachsen sind, mit Inhumanität und einem abendländischen Überlegenheitsgefühl verteidigen.

Dabei kann auch hier im Gastland das Gefühl der Überlegenheit gegen fast beliebige Minderheiten ausgerichtet werden: Fremde, Flüchtlinge, kulturell oder religiös Andersartige... oder auch gegen (noch relativ integre) demokratisch gewählte Personen und die entsprechenden Institutionen, die man als „verlogene und korrupte Eliten“ bezeichnet oder gegen eine (noch relativ) freie öffentliche Berichterstattung, die man als „Lügenpresse“ diffamiert.

3 Die Folgen:

Diese Handlungsweisen und Entwicklungen haben Folgen für einzelne Volksgruppen und Regionen, aber auch für die Menschheit, Weltwirtschaft und Weltpolitik als Ganzes. Manche der Folgen sind unbedacht und ungewollt, andere werden bewusst und zielgerichtet angestrebt. Auf diese gewollten Folgen will ich hier kurz eingehen:

  • Destabilisierung der inneren Verfassung und äußeren Beziehungen der Völker

  • sowie deren kulturelle und spirituelle Entwurzelung und Einebnung.

3.1 Destabilisierung

Warum sollte es für die politisch und wirtschaftlich Mächtigen (besonders solche, die ihre persönliche Macht ausweiten und festigen wollen) interessant sein, die innere Verfassung und äußeren Beziehungen von Völkern und Staaten zu destabilisieren? Was hätten die denn davon? Ganz einfach: Völker und Staaten mit stabiler innerer Verfassung und stabilen äußeren Beziehungen sind nur schwer wirtschaftlich, politisch, militärisch oder weltanschaulich-kulturell anzugreifen und zu überwältigen. Völker und Staaten dagegen, die in ihrer inneren Verfassung verunsichert sind und in zunehmende Spannungen geraten und die in ihren äußeren Beziehungen mit zunehmenden Konflikten zu kämpfen haben, sind leichte Beute für eine wirtschaftliche und/oder politische, militärische, weltanschauliche-kulturelle Überwältigung. Die seit Jahren andauernde Ukraine-Krise, aber auch manche Vorgänge in anderen Teilen der Welt sind Beispiele für solche gewollte Destabilisierung. Dabei sind militärische Auseinandersetzungen eigentlich nur letztes Mittel. Normalerweise arbeitet solche Destabilisierung vor allem mit den Mitteln subtiler Beeinflussung, mit Lügen und Desinformation, mit Verschwörungstheorien, Verleumdung und Hetze, die mit den modernen Medien auf billigste Weise massenhaft verbreitet werden können, aber auch mit Terrorismus, der eine allgegenwärtige Verunsicherung und Angst bewirken soll und das Gefühl verbreiten soll, dass die gegenwärtige Rechtsordnung seine Bürger nicht zu schützen vermag.

3.2 Kulturelle und spirituelle Einebnung und Entwurzelung

Die schon seit Jahren im Gang befindliche und durch die gegenwärtigen Flüchtlingsströme noch dramatisch gesteigerte ethnische und kulturelle „Durchmischung“ der Weltbevölkerung wird oft als notwendige und friedensfördernde Überwindung von trennenden Barrieren dargestellt und als edle, Grenzen überwindende „Frucht“ der Globalisierung angepriesen. Das ist aber eine mehr oder weniger bewusste Irreführung. In Wirklichkeit strebt diese Entwicklung auf eine Vereinheitlichung, ja Uniformierung der Menschheit zu. Das erscheint auf dem ersten Blick paradox und bedarf einer kurzen Erklärung:

Eine vor allem von politischen Machtinteressen gelenkte Globalisierung möchte nicht (oder zumindest nicht zuerst) eine zentrale Weltregierung einrichten, sondern sie will eine „Neue Weltordnung“ installieren, die für alle Menschen auf allen Kontinenten eine Lebens- und Rechtsordnung verpflichtend macht, die den Machtinteressen und Weltmachtsambitionen bestimmter Gruppierungen dient.

Eine vor allem von wirtschaftlichen und finanziellen Interessen getriebene Globalisierung möchte den überall gleich verfügbaren und überwachbaren „Einheitsmenschen“, der wirtschaftlich überall gleichermaßen nutzbar ist und der als Vereinzelter in der uniformen Masse den Machtansprüchen der Weltkonzerne keinen Widerstand entgegenzusetzen vermag.

Eine vor allem von religiösen bzw. weltanschaulichen Interessen bestimmte Globalisierung möchte ein bestimmtes Glaubens- bzw. Denksystem zur Grundlage eines globalen Herrschaftssystems machen, in dem keine alternativen Glaubensformen und Denkweisen mehr erlaubt sind.

Alle drei hier genannte Globalisierungsbestrebungen haben einen totalitären Anspruch. Sie unterscheiden sich nur dadurch, welche Machtoption (politisch, wirtschaftlich, religiös-weltanschaulich) zunächst im Vordergrund steht, am Ende sind sie immer eins.

Dabei muss Globalisierung nicht in jedem Fall negativ gesehen werden und sie muss keineswegs zwangsläufig auf politische, wirtschaftliche und kulturell-spirituelle Überwältigung und Vereinnahmung hinauslaufen. Es wäre wünschenswert und durchaus möglich, dass die künftige Entwicklung nicht eine Vereinheitlichung unter der Vorherrschaft globaler „Über-Mächte“ hervorbringt, sondern ein geregeltes und zugleich offenes Miteinander freier und gleichberechtigter Politikstile, Wirtschaftsformen, Kulturen und Religionen in versöhnter Verschiedenheit.

Leider muss man gegenwärtig einen weltweiten Trend, ja ein anwachsendes Bestreben nach politischer, wirtschaftlicher und kulturell-religiöser Hegemonie feststellen. Solche Bestrebungen sind jedoch auf lange Sicht kulturzerstörend und menschenfeindlich. Nicht nur, weil die Kräfte, die diese Durchmischung vorantreiben, machtpolitisch auf Vorherrschaft, wirtschaftlich auf Gewinnmaximierung und geistig auf Beeinflussbarkeit und Vereinnahmung hin motiviert sind, sondern vor allem deshalb, weil ihre bevorzugten Mittel zum Erreichen ihrer Ziele Armut, Hunger, Gewalt und Krieg, Ausbeutung, Entwurzelung, Vertreibung und millionenfache Fluchtbewegungen sind.

Die ethnisch möglichst durchmischte, kulturell möglichst vereinheitlichte und spirituell möglichst entwurzelte Welt-Gesellschaft kann und darf nicht das Ziel der Globalisierung sein (siehe auch das Thema „Globalisierung“). Ganz gleich, ob eine „linke“ sozialistische oder eine „rechte“ nationalistische oder eine marktorientiert liberalistische oder eine aggressiv religiöse bzw. weltanschauliche „Idee“ hinter den Entwicklungen stünde, sie würden in jedem Fall zu einer kulturellen und damit auch geistigen Verarmung der Menschheit führen. Dann würden die Völker der Erde ihre geschichtlich gewachsene ethnische Eigenständigkeit und kulturelle Identität verlieren. Die in den vergangenen Jahrtausenden gewachsene kulturelle und spirituelle Vielfalt der Menschheit ginge unwiederbringlich verloren, bzw. würde sich zum Einheitsbrei einer sich „modern“ dünkenden „Weltkultur“ verdünnen, die in Wirklichkeit gar keine Kultur, sondern nur noch eine globale Konsumveranstaltung oder käufliche Touristenattraktion wäre (wie es z. B. gegenwärtig mit dem christlichen Weihnachtsfest geschieht).

Das Erstebenswerte sind nicht Vermischung, Einebnung und Angleichung der Weltkulturen, sondern eine Weltgemeinschaft, in der jede Kultur gleichermaßen geachtet wird, ja, in der jede Kultur im Miteinander und Austausch ihrer besten und menschlichsten Besonderheiten zur Blüte ihrer Schönheit, Leistungsfähigkeit und Mitmenschlichkeit kommt.

In Europa versuchen seit Jahrzehnten Gruppierungen mit ausgeprägt anti-christlichen und anti-jüdischen Einstellungen (besonders seit der der sogenannten „68er-Bewegung“) das Christentum und das Judentum aus der Mitte der Gesellschaften hinauszudrängen und sie als überholte und gefährliche Fehlentwicklung menschlichen Denkens zu brandmarken. Gleichzeitig versuchen sie, den Islam und die islamische Einwanderung zu missbrauchen, um Europa gesellschaftlich zu destabilisieren, kulturell zu entwurzeln und spirituell zu verunsichern, was einigen radikalen Strömungen im Islam sehr entgegenkommt.

Die eigentlichen Fluchtursachen in der gegenwärtigen Flüchtlingskrise sind nicht Hunger, Unterdrückung und Krieg, sondern Hunger, Unterdrückung und Krieg sind schon die Folgen der eigentlichen Fluchtursachen: Die Machtgier mancher der Mächtigen, die Habgier mancher der Reichen und der Versuch beider, den Einfluss von Kultur und Religion möglichst zurückzudrängen (bzw. sie für die eigenen Zwecke zu missbrauchen), um alle Hindernisse für ihre Vorhaben zu beseitigen. Der gewaltsame Tod von Hunderttausenden und die Flucht von Millionen ist der Preis, den die Menschheit zahlen muss für das Streben nach noch mehr Macht und noch mehr Besitz für einige Wenige.

Diese Hintergründe zeigen unmissverständlich, dass allein wirtschaftliche Bemühungen (so notwendig sie sind!) nicht ausreichen, um die Fluchtursachen zu bekämpfen und dass auch politische Anstrengungen ins Leere laufen, wenn die handelnden Mächte nicht aus den Zwängen ihrer eigenen egoistischen Einstellungen und Ziele herausfinden. Diese Hintergründe zeigen aber auch, dass es einige feste Grundsätze braucht, um in der Krise sinnvoll handeln zu können. Im Beitrag „Grundsätze“ sollen anhand von 10 Thesen solche grundsätzlichen Festlegungen genannt und kurz dargestellt werden.

Das Thema Europa und die Flüchtlingskrise enthält derzeit folgende Beiträge (der eben verwendete Beitrag ist gelb markiert):

Hintergründe

Die Strategie

Grundsätze

Die ethische Krise der Menschheit

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Weiterführende Beiträge aus anderen Themengruppen

Globalisierung

Macht ohne Menschlichkeit

Weltgeschichte und Heilsgeschichte

Recht und Unrecht

Friede auf Erden?

 

© 2015 Bodo Fiebig Europa und die Flüchtlingskrise, Version 2017-10

Herausgegeben im Selbstverlag, alle Rechte sind beim Verfasser.

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